Das Moleskine Project
Dienstag, 27. November 2007 12:00 |
Der kroatische Künstler Marko Prpic zeigt in seinem Moleskine Project eine umfassende Sammlung von teilweise überaus beeindruckend gestalteten Notizbuch-Seiten, denen eines gemeinsam ist: sie stammen allesamt aus Notizbüchern des Typs »Moleskine«. Den Namen erhielt dieses Notizbuch ursprünglich wegen seines Einbandes, der früher ausschließlich aus einem schwarzen Umschlag aus Moleskin bestand. Weitere typische Kennzeichen sind das Gummiband, mit dem das Buch geschlossen gehalten wird, sowie eine Tasche am Ende. Die italienische Firma Modo & Modo ließ vor etwa 10 Jahren den Begriff Moleskine als Warenzeichen rechtlich schützen und vertreibt die Notizbücher seither unter dieser Bezeichnung in mehreren Varianten.
Moleskin (englisch für Maulwurfsfell), auch Englischleder genannt, ist ein schwerer, robuster Baumwollstoff. Nach dem Weben wird er im Gegensatz zum Deutschleder linksseitig geschmirgelt und aufgeraut, was ihm eine weiche, an Wildleder oder Samt erinnernde Oberfläche verleiht. Insbesondere in England ist Moleskin auch noch als wärmerer und robuster Anzugstoff für das legere Landleben beliebt.
Damit genug der Theorie – hier geht’s zur Kunst: Moleskine Project.





