Wörter wandeln sich
Montag, 15. Oktober 2007 12:00 |
umso schneller, je seltener sie benutzt werden, wichtige bleiben stabil. Diese Erkenntnis aus aktuellen Forschungen zur Sprachevolution (veröffentlicht in Nature, Bd. 449, S. 713) zitiert DIE ZEIT in ihrer Ausgabe 42. Verglichen wurden 200 elementare Begriffe in Englisch, Spanisch, Russisch und Griechisch mit Wörtern gleicher Bedeutung in 87 indogermanischen Sprachen. Nur bei wichtigen Wörtern fand sich stets ein in Stamm oder Klang ähnlicher Begriff in allen Sprachen. Sie wurden also selten modifiziert.
Was lernen wir daraus? Nun, wenn uns ein Wort lieb ist, sollten wir es verwenden. Je öfter desto besser. Auf daß es noch lange leben möge und vor Verhunzung bewahrt bleibe. Amen.





Montag, 15. Oktober 2007 12:13
Hier der Originaltitel: “Quantifying the evolutionary dynamics of language”
Erez Lieberman, Jean-Baptiste Michel, Joe Jackson, Tina Tang, Martin A. Nowak;
Nature 449, 713 - 716 (11 Oct 2007)